012 Apos Abschied - Performance, Gentrifizierung und Besetzung

Apo hat auf dem Bauhaus Campus überwintert und daraus eine Performance gemacht. Er hat in der 35 Kubikmeter Heimat gelebt, das ist ein Tinyhouse, das auch als Bühne oder Schaukasten hätte konzeptioniert sein können, denn es hat eine riesige Front aus Glass. Gerade deswegen hat sich der Schauspieler und Perfomance-Künstler dieses Haus ausgesucht. Ich spreche mit ihm darüber, wie es sich auf einer Bühne lebt und was sich in seinem Leben verändert hat.

Zum Abschluss des Bauhaus Campus, wollte er mit Pauken und Trompeten aus dem Haus ausziehen. Die Eigentümer haben ihm jetzt einen Strich durch die Rechnung gemacht und wollen, dass er 10 Tage früher auszieht um für eine Ausstellung platz zu machen. Er fühlt sich gentrifiziert: Seine Inhalte sollen einer Ausstellung weichen. Jetzt plant er die 35 Kubikmeter Heimat zu besetzten und lädt alle Personen ein, die von Gentrifizierung betroffen sind ihn bei seiner Aktion zu unterstützten. Wie viele Menschen bekommt er wohl in die 35 Kubikmeter? Hört rein!

3 Gedanken zu „012 Apos Abschied - Performance, Gentrifizierung und Besetzung“

  1. Interssante Situation. Studenten bauen mit einer Zimmerei gemeinsam ein Tiny house und stellen das dem Campus zur Verfügung. Apo darf kostenfrei über Monate hinweg das Haus bewohnen und weigert sich nun, einer Ausstellung Platz zu machen?

    Das kann ich leider nicht nachvollziehen.

  2. Hallo? Nachdem Apo das Haus scheinbar kostenfrei bewohnen durfte und nun für eine abschliessende Ausstellung auf dem Campus sich eine Wohnung suchen muss lädt er “andere aus Häusern Vertriebene” ein zur Hausbesetzung?

    Das ist schon ziemlich undankbar und ich denke auch dass Jan aufgrund seiner netten Art der Rückfragen das seltsam findet.

    Bin gespannt wie Apo das Haus hinterlässt, ob er ausreichend Anstand hat das gepflegt zu übergeben.

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